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SATZUNG des CLUB KREATIV Freizeitgestaltung, in der Fassung des Beschluss der Mitgliederversammlung vom 26. Mai 2007

§ 1 - NAME, SITZ und TÄTIGKEITSBEREICH

1.) Der CLUB KREATIV FREIZEITGESTALTUNG ist eine demokratische und auf freiwillige Mitgliedschaft beruhende Vereinigung.
2.) Der CLUB KREATIV FREIZEITGESTALTUNG hat seinen Sitz in Wien, agiert und reagiert als progressiver Verein im direkten Umfeld von Wien und im näheren Umfeld dieser Region. Das Grundprinzip ist die Offenheit gegenüber aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und damit verbunden die parteiübergreifende (unparteiliche), zielgerichtete Arbeit zur Gestaltung eines vielfältigen Programmangebotes mit einem Themenschwerpunkt Freizeit, Soziales und Kultur um das Zusammenleben in der Region zu erleichtern und die Kreativität und die Kommunikation seiner Mitglieder und der Bevölkerung zu fördern.

§ 2 – VEREINSZWECK

Der CLUB KREATIV FREIZEITGESTALTUNG ist in Verfolgung seines Vereinszweck nicht auf Gewinn ausgerichtet und beschäftigt sich mit folgenden Aufgaben:
a) Die Förderung von allgemeinen gesellschaftlichen Aktivitäten.
b) Die unterstützende Tätigkeit zur Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebensbereiche, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
c) Kreative Freizeitgestaltung.
d) Die ideelle und materielle Unterstützung kreativer, sozialer und kultureller Einrichtungen.

§ 3 - MITTEL ZUR ERREICHUNG DES VEREINSZWECK

1.) Der Vereinszweck soll durch die in Punkt 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.
2.) Als ideelle Mittel dienen:
a) Die Vorbereitung und Durchführung von Stammtischen, Versammlungen, Veranstaltungen, und Kursen öffentlicher und geschlossener Art.
b) Die Herausgabe und Beschaffung von Informationsmaterial jeglicher Art.
c) Die Bereitstellung und Führung von öffentlichen Kommunikationsmitteln.
d) Die Pflege der Beziehungen zu gleichartigen Vereinen und Institutionen.
3.) Die notwendigen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:
a) Mitgliedsbeiträge,
b) Erträgnisse aus Veranstaltungen und vereinseigenen Unternehmungen,
c) Spenden, Sammlungen, Vermächtnissen, Zinserträgnissen und sonstige Zuwendungen.

§ 3a – VEREINSJAHR

Das Vereinsjahr dauert jeweils vom 1. April des laufenden Kalenderjahres bis 31. März des darauf folgenden Kalenderjahres.

§ 4 - ARTEN DER MITGLIEDSCHAFT

1.) Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche Mitglieder, fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder.
2a.) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
2b.) Fördernde Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.
2c.) Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein von der Mitgliederversammlung ernannt werden. Waren diese Personen Funktionäre des Vereines, so führen sie ihre letzte Funktionsbezeichnung mit dem Zusatz „Ehren-...„ weiter.

§ 5 - ERWERBUNG DER MITGLIEDSCHAFT

1.) Ordentliche und fördernde Mitglieder erwerben ihre Mitgliedschaft durch freiwilligen Beitritt. Ehrenmitglieder, sofern sie vor Ernennung noch keine Mitglieder sind, werden durch die Mitgliederversammlung als Ehrenmitglieder in den Verein aufgenommen
2.) Mitglieder des Vereines können alle physischen Personen ohne Unterschied des Geschlechts, des Alters, des Berufsstandes, der Staatsbürgerschaft oder einer Glaubenszugehörigkeit (Religion) werden. Juridische Personen können nur fördernde Mitglieder werden.
3.) Der Verein ist berechtigt, die Aufnahme abzulehnen wenn:
a) Der/die Anmeldende totalitären, reaktionären oder anarchistischen Bestrebungen nachgeht oder durch dessen Aufnahme die Interessen des Vereines und der Mitglieder nachweislich geschädigt werden.
b) Der/die Bewerber/in wegen eines Verbrechens oder eines aus Gewinnsucht begangenen Vergehens gerichtlich bestraft wurde, ohne dass die Rechtsfolgen durch Zeitablauf erloschen sind oder die Verurteilung getilgt ist.
4.) Über die Aufnahme der ordentlichen und fördernden Mitglieder entscheidet, wie unter § 12 lit. e angeführt, das Clubteam.
5.) Dem/der Bewerber/in, dessen Aufnahme vom Clubteam abgelehnt wurde, steht innerhalb von 14 Tagen, nach Zustellung der schriftlichen Ablehnungsmitteilung das Recht der schriftlichen Beschwerde an die Mitgliederversammlung zu, die genauso wie über die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes endgültig entscheidet. Bis zur Entscheidung ruhen alle Mitgliedsrechte. Der Beschwerde kommt keine aufschiebende Wirkung zu.

§ 6 - BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

1.) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung oder durch Ausschluss.
2.) Ein Austritt wird mit dem Vereinsjahresende wirksam. Er muss dem Clubteam bekannt gegeben werden.
3.) Die Streichung eines Mitgliedes kann vom Clubteam vorgenommen werden, wenn diese/r mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist.
4.) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Clubteam wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen diesen Beschluss ist die Berufung an die ordentliche Mitgliederversammlung zulässig; bis zu deren Entscheidung ruht die Mitgliedschaft (§ 5 Punkt 3 und 5 gelten sinngemäß). Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig und bindend. Der Ausschluss kann auch mit einfacher Mehrheit vom Schiedsgericht beschlossen werden. Eine Berufung ist in diesem Fall nicht möglich.
5.) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in § 6 Punkt 4 genannten Gründen von der Mitgliederversammlung über Antrag des Clubteams beschlossen werden.

§ 7 - RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

1.) Die Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die vereinseigenen Einrichtungen, nach den Richtlinien des Clubteams, in Anspruch zu nehmen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und das passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen volljährigen Mitgliedern nach Zahlung des Clubbeitrages und Ehrenmitgliedern zu.
2.) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Mitglieder, ausgenommen die Ehrenmitglieder, sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung eines Mitgliedsbeitrags befreit, können jedoch eine Spende zahlen.

§ 8 – VEREINSORGANE

Die Organe des Vereines sind:
a) Die Mitgliederversammlung (§ 9 und 10),
b) das Clubteam (§ 11 bis 13),
c) die Kontrolle (§ 14) und
d) das Schiedsgericht (§ 16).

§ 9 - DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

1.) Die ordentliche Mitgliederversammlung hat innerhalb der ersten sechs Monate jeden Vereinsjahres stattzufinden. Ordentliche Wahlen sind bei jener Mitgliederversammlung abzuhalten, welche in einem Jahr mit ungerader Jahreszahl stattfindet.
2.) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat auf Beschluss des Clubteams oder der ordentlichen Mitgliederversammlung; auf schriftlichen begründeten Antrag, von mindestens einem Zehntel, der am Tag der Einbringung stimmberechtigten Mitglieder oder auf Verlangen der Kontrolle, binnen sechs Wochen stattzufinden.
3.) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen, bei stattfinden von Wahlen drei Wochen, vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den/die Vorsitzende/n, im Verhinderungsfall durch einen Stellvertreter bzw. in weiterer Folge durch ein anderes Mitglied des Clubteams.
4.) Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens drei Tage, Vorschläge von Kandidat/inn/en zur Wahl mindestens 14 Tage, vor dem Termin der Mitgliederversammlung, beim Clubteam schriftlich einzureichen. Anträge sind von mindestens drei stimmberechtigten Mitgliedern oder einem Clubteammitglied zu unterzeichnen.
5.) Gültige Beschlüsse ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
6.) Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder, welche an Tag der Mitgliederversammlung, den Jahresbeitrag bezahlt haben und Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied ist unzulässig.
7.) Sind zur festgesetzten Stunde (Beginn der Mitgliederversammlung) nicht mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, können nur Beschlüsse gefasst werden, welche in der Tagesordnung angekündigt wurden. In solchen Mitgliederversammlungen kann eine Vereinsauflösung nicht beschlossen werden. Im Fall einer Vereinsauflösung ist dann eine zweite folgende Mitgliederversammlung durchzuführen, welche ohne Rücksicht auf die Anzahl der Anwesenden die Vereinsauflösung beschließen kann.
8.) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert wird, der Verein aufgelöst werden soll oder die Enthebung des Clubteam bzw. einzelnen Mitglieder des Clubteams beschlossen wird bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegeben gültigen Stimmen.
9.) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der/die Vorsitzende, bei dessen/deren Verhinderung der/die jenige der/die zur Mitgliederversammlung eingeladen hat. Wenn auch diese/r verhindert ist das an Jahren älteste anwesende Mitglied des Clubteams, bzw. in der Folge das älteste ordentliche Mitglied.
10.) Die Wahlen sind durch ein Wahlkomitee durchzuführen. Das Wahlkomitee besteht aus drei, bei der Mitgliederversammlung anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

§ 10 - AUFGABEN DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
a) Entgegennahme und Genehmigung des Berichtes des/der Vorsitzenden und des Rechnungsabschlusses.
b) Wahl und Enthebung des Clubteams.
c) Wahl der Rechnungsprüfer.
d) Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages für die ordentlichen und fördernden Mitglieder.
e) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.
f) Entscheidung über Berufung gegen Ausschlüsse oder Ablehnung von der Mitgliedschaft.
g) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines.
h) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen, welche vom Clubteam vorgeschlagen wurden.
i) Beschlussfassung über Vereinsauszeichnungen.
k) Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer/innen und ggf. des Schiedsgerichtes.
l) Übertragung von Aufgaben an das Clubteam.

§ 11 - DAS CLUBTEAM

1.) Das Clubteam besteht aus sieben Mitgliedern und wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Als gewählt gelten jene sieben Kandidat/inn/en, welche die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten.
2.) Die näheren Durchführungsbestimmungen für Wahlen legt das scheidende Clubteam mindestens sechs Wochen vor der Wahl fest.
3.) Das gewählte Clubteam konstituiert sich im Anschluss an die Wahl (selber Tag) und nominiert mit einfacher Mehrheit aus ihrer Mitte:
a) eine/n Vorsitzende/n,
b) mindestens eine/n Vorsitzende/r Stellvertreter/in,
c) mindestens eine/n Finanzreferent/in und
d) mindestens eine/n Schriftführer/in.
Weiters können sonstige Funktionen, welche vom Clubteam für nötig befunden werden, bestellt werden. Das Ergebnis der Konstituierung ist der Mitgliederversammlung mitzuteilen.
4.) Bei Ausscheiden eines gewählten Clubteammitgliedes hat das Clubteam das Recht, an seiner Stelle ein anderes wählbares ordentliches Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist.
5.) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt maximal zwei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Clubteams. Clubteammitglieder, ehemalige Clubteammitglieder oder ausgeschiedene Clubteammitglieder sind wieder wählbar.
6.) Beschäftigte des Vereines können keine Clubteammitglieder sein.
7.) Das Clubteam muss mindestens vier Mal jährlich tagen. Und wird von dem/der Vorsitzende/n im Verhinderungsfall vom/von der Stellvertreter/in schriftlich oder mündlich einberufen.
8.) Das Clubteam ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. In besonderen Anlässen, können Beschlüsse mit mindestens fünf Stimmen (dafür), ohne Einladung beschlossen werden.
9.) Das Clubteam fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit gilt der Beschluss als abgelehnt.
10.) Den Vorsitz führt der/die Vorsitzende/r, bei Verhinderung der/die Stellvertreter/in, nachfolgend das an Jahren ältesten anwesende Clubteammitglied.
11.) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (§ 11 Punkt 5) erlischt die Funktion eines Clubteammitgliedes durch Enthebung (§ 11 Punkt 12) und Rücktritt (§ 11 Punkt 13).
12.) Die Mitgliederversammlung kann jederzeit das gesamte Clubteam oder einzelne Mitglieder des Clubteams ihrer Funktion entheben.
13.) Die Clubteammitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Clubteam, im Falle des Rücktrittes des gesamten Clubteams an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Kooptierung (§ 11 Punkt 4) eines/einer Nachfolgers/Nachfolgerin, bzw. im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes mit der Wahl des neuen Clubteams durch die Mitgliederversammlung wirksam.
14.) Über die Sitzungen und sonstigen Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen.

§ 12 - AUFGABEN DES CLUBTEAMS

Dem Clubteam obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:
a) Erstellung des Finanzvoranschlages,
b) Vorbereitung der ordentlichen bzw. außerordentlichen Mitgliederversammlung,
c) Erstellung der Kandidatenlisten für die Wahlen,
d) Verwaltung des Vereinsvermögens,
e) Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern,
f) Einrichtung von Fachausschüssen; Bestellung und Enthebung von Fachausschussmitgliedern bzw. Erstellung von Richtlinien für die Arbeit dieser Fachausschüsse,
g) Aufnahme und Kündigung von Beschäftigten des Vereines,
h) Erstellung von Richtlinien für die Unterschriftsberechtigung (ausgenommen solche, welche schon im Statut vorgesehen sind),
i) Erstellung von Richtlinien für die Verleihung bzw. Benützung von vereinseigenen Einrichtungen sowie
j) Bestellung einer Person aus der Mitte des Clubteams der die Verantwortung aller aus den Verbindungen mit der Beschäftigung von Arbeitnehmer/innen des Vereines entstehenden Rechtsvorschriften (z.B. § 9 VStG 91, BGBl. Nr. 50 i. d. g. F. und § 23 ArbIG, BGBl. Nr. 27/1993 i. d. g. F.,).
k) Entgegennahme des Kontrollberichtes und Weiterleitung an die Mitgliederversammlung.
l) Erstellung der Durchführungsbestimmungen für die Wahlen.
m) Richtlinien für die Verleihung von Vereinsauszeichnungen.
n) Sonstige Tätigkeiten, welche in der Mitgliederversammlung, zur Behandlung durch das Clubteam, beschlossen werden.

§ 13 - BESONDERE OBLIEGENHEITEN EINZELNER CLUBTEAMMITGLIEDER

1a.) Der/die Vorsitzende ist der/die höchste Vereinsfunktionär/in. Ihm/ihr obliegt die Vertretung des Vereines nach außen nach den Richtlinien des Clubteams, er/sie führt den Verein und bereitet die Clubteamsitzungen vor. Er/sie führt den Vorsitz in der ordentlichen bzw. außerordentlichen Mitgliederversammlung und beruft diese ein. Er/sie verwaltet mit den Stellvertreter/innen die vereinseigenen Einrichtungen und führt die Inventarlisten.
1b.) Bei Gefahr in Verzug ist er/sie berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Clubteams fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan. Im Verhinderungsfall wird, soweit nichts anderes angeführt ist, der/die Vorsitzende durch die Stellvertreter vertreten.
1c.) Der/die Vorsitzende gibt in der jährlichen Mitgliederversammlung (§ 9) den Jahresbericht ab. Wenn ein Zehntel, der am Tag der Einbringung stimmberechtigten Mitglieder, zu einem Thema (Clubaktivität oder Finanzgebarung), begründet, einen Bericht fordern, hat der/die Vorsitzende, nach Beratung durch das Clubteam, diesen binnen vier Wochen zu verlautbaren (elektronisch, schriftlich oder mündlich). Bei mündlicher Berichterstattung ist ein Protokoll zu führen.
2.) Die Schriftführer haben das Clubteam bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Insbesondere obliegen den Schriftführern die Führung der Mitgliederlisten, der Protokolle der Mitgliederversammlungen und der Clubteamsitzungen. Die Protokolle sind zur Kenntnis zu bringen. Die Schriftführer gehören dem Redaktionsteam der vereinseigenen Publikationen an.
3.) Die Finanzreferenten sind für die ordnungsgemäße Geldgebarung und Buchführung des Vereines verantwortlich. Sie haben den Rechnungsbericht bzw. -abschluss zu erstellen.
4.) Schriftliche Ausfertigungen des Vereines unterzeichnet der/die Vorsitzende bzw. im Verhinderungsfall der/die Stellvertreter/in. Folgende Schriftstücke müssen zusätzlich von einem der Finanzreferenten unterzeichnet sein: Urkunden, Vereinbarungen und Verträge, welche mit einem finanziellen Aufwand für den Verein verbunden sind. Für Bankgeschäfte zeichnet ein Finanzreferent mit einem zweiten Mitglied aus dem Clubteam welche/r Vorsitzende/r, Vorsitzende/r Stellvertreter oder Finanzreferent bzw. Stellvertreter ist. Schriftstücke betreffend Angelegenheiten der vereinseigenen Arbeitnehmer/innen haben einer der Vorsitzenden (Stv.) und der Verantwortliche gemäß § 23 ArbIG zu unterzeichnen. Im Übrigen gelten die Richtlinien und Beschlüsse des Clubteams.
5.) Alle Mitglieder des Clubteams nehmen die Haftungsbestimmungen der §§ 23 ff Vereinsgesetz 2002 - VerG, BGBl. I Nr. 66/2002, mit Annahme der Wahl zur Kenntnis.

§ 14 - DIE KONTROLLE

1.) Die Kontrolle besteht aus drei Rechnungsprüfer/innen, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Als gewählt gelten jene drei Kandidat/inn/en, welche die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnten. § 11 Abs. 2 gilt sinngemäß. Die Funktionsperiode umfasst das Vereinsjahr in dem die Wahl stattfindet und das folgende Vereinsjahr. Die Kontrolle bleibt jedenfalls im Amt bis eine Neuwahl der Kontrolle durch eine Mitgliederversammlung erfolgt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein/e Rechnungsprüfer/in aus, so können die zwei verbleibenden Rechnungsprüfer/innen ein weiteres ordentliches Mitglied, welches nicht dem Clubteam angehört in die Kontrolle für den Rest der Funktionsperiode, nominieren.
2.) Die Kontrolle wählt aus ihrer Mitte eine/n Vorsitzende/n der Rechnungsprüfer/innen. Diese Wahl ist bei jeder neuen Zusammensetzung durchzuführen und das Ergebnis dem Clubteam mit zuteilen.
3a.) Die Kontrolle hat die Einhaltung des Finanzvoranschlages und die Durchführung der Beschlüsse betreffend der finanziellen Gebarung zu überwachen;
3b.) Die Kontrolle hat beim Clubteam die erforderlichen Unterlagen betreffend Buchführung und Kassenstand anzufordern und zu überprüfen. Das Clubteam hat binnen vier Wochen die Unterlagen zu übermitteln.
Die Überprüfung muss nach Erhalt der Unterlagen innerhalb von vier Wochen durchgeführt werden. Ein Ergebnisbericht ist nach erfolgter Prüfung innerhalb von vier Wochen an das Clubteam zu richten.
Nach Kenntnis- und Stellungnahme durch das Clubteam, wird dieser Bericht - über die statutenmäßige Verwendung der Finanzmittel bzw. über Gebarungsmängel - der nächsten Mitgliederversammlung vorgelegt.
3c.) Der/die Kontrollvorsitzende ist von stattfinden der Clubteamsitzungen in Kenntnis zu setzen. Die Kontrolle kann ihre Mitglieder zu den Clubteamsitzungen mit beratender Stimme entsenden.
4.) Die Kontrolle kann bei Anwesenheit aller Mitglieder und mit Zweidrittelmehrheit unter Angabe von Gründen die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verlangen. Einem solchen Verlangen muss innerhalb von sechs Wochen entsprochen werden.
5.) Beschäftigte des Vereines können nicht Mitglieder der Kontrolle sein.
6.) Die Kontrolle ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind, wobei die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegeben Stimmen gefasst werden. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
7.) Im Übrigen gelten für die Kontrollmitglieder die Bestimmungen des § 11 Punkt 1, 7, 11 (außer Enthebung) und 13 sinngemäß.
8.) Bei jeder Mitgliederversammlung muss mindestens ein/e Rechnungsprüfer/in anwesend sein.

§ 15 – FACHAUSSCHÜSSE

1.) Fachausschüsse werden vom Clubteam zur Bewältigung von besonderen Maßnahmen und Aufgaben eingerichtet. Die Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Fachausschusses erfolgt durch das Clubteam. Mitglieder des Fachausschusses können nur ordentliche Mitglieder sein. Das Clubteam legt auch das Aufgabengebiet und die Richtlinien zur Führung dieses Fachausschusses fest.
2.) Die Fachausschussmitglieder wählen aus ihrer Mitte eine/n Sprecher/in. Der Fachausschuss ist mit der Planung und Ausführung der vom Clubteam übertragenen Aufgaben betraut und hat nur diesem darüber zu berichten. Der Fachausschuss ist an die Beschlüsse des Clubteams gebunden.
3.) Der/die Fachausschusssprecher/in ist mit beratender Stimme zu den Clubteamsitzungen einzuladen.

§ 16 - DAS SCHIEDSGERICHT

1.) In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.
2a.) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen.
2b.) Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Clubteam zwei ordentliche Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Vom Clubteam ist ein weiteres ordentliches Mitglied zu nominieren. Gehört das gesamte Clubteam oder ein Mitglied des Clubteam dem Streitteil an, so darf/dürfen das/die vom Clubteam zu nominierte Schiedsgerichtsmitglied dem Clubteam nicht angehören.
2c.) Im Falle von schwerwiegenden Gebarungsmängel sind die Streitteile - das Clubteam, welches eine/n Vorsitzende/n und eine/n Finanzreferent/in entsendet – und die restlichen Mitglieder, welche in einer Mitgliederversammlung zwei stimmberechtigte Mitglieder entsendet. Das fünfte Mitglied ist der/die Vorsitzende der Kontrolle.
2d.) Alle fünf Schiedsgerichtsmitglieder wählen mit Stimmenmehrheit eine/n Sprecher/in des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.
3a.) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen, nach Anhörung aller Streitteile, bei Anwesenheit aller Mitglieder, mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach besten Wissen und Gewissen.
Seine Entscheidungen sind endgültig. Die Entscheidung ist den Streitteilen, dem Clubteam und der nächsten Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu bringen.
3b.) Im Fall von schwerwiegenden Gebarungsmängel ist die Entscheidung in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu berichten.

§ 17 - AUFLÖSUNG DES VEREINES

1.) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer für diesen Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
2.) Diese Mitgliederversammlung hat auch, sofern Vereinsvermögen vorhanden ist, über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie eine/n Liquidator/in zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem diese/r das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen soll einem sozialen oder karitativen Verein zufallen. Über die durchgeführte Liquidation und Übergabe des verbleibenden Vermögens ist in zwei in Wien erhältlichen Zeitungen zu berichten.

§ 18 – ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN

1.) Die Statutenänderungen, welche in der Generalversammlung vom 28. Mai 2003 beschlossen worden sind, gelten rückwirkend per 1. April 2003.
2.) Die Statutenänderungen, welche in der Generalversammlung vom 26. Mai 2007 beschlossen worden sind, gelten rückwirkend per 1. April 2007.